FUNKTIONELLE MEDIZIN IFM

Was ist Funktionelle Medizin IFM?

Die Frage nach dem Warum und der Ursache

 

Unter funktionaler Medizin versteht man ein Gesundheitssystem, das nicht nur die Symptome behandelt, sondern den gesamten Menschen in seiner Umwelt betrachtet. Dieser Vorgang ist ein personalisierter, integrativer Ansatz für das Gesundheitswesen.

Bei diesem Prozess, erlangt der Mediziner oder Therapeut ein größeres Verständnis zur Vorbeugung, dem Management und den Ursachen, komplexer, chronischen Erkrankungen.

Das Ziel dieser Medizin ist einerseits die Heilung und Reversibilität des ungesunden Zustandes, aber vor allem die Förderung und Erhaltung eines gesunden Lebens. Denn Gesund und Wohlbefinden ist mehr als nur die Abwesenheit von Krankheiten. Ein gesunder Mensch ist vital, voll von Energie, Freude und Ausgeglichenheit. Jeder Tag ist ein neues Erlebnis.

 
Funktionale Medizin versus Schulmedizin

Funktionale Medizin und Schulmedizin schließen einander nicht aus. Ganz im Gegenteil. Die Funktionale Medizin verwendet die Schulmedizin als Grundlage und fügt eine neue Dimension durch eine neue Evaluation hinzu. Dieser zusätzliche Ansatz hilft letztendlich, chronische Beschwerden besser zu verstehen und zu behandeln.

Auch wenn sich die beiden Gesundheitssysteme einander nicht ausschließen, es gibt einen wesentlichen Unterschied:

Schulmedizin sieht die Krankheit / Diagnose eines Patienten als etwas fixes. Die Funktionale Medizin hingegen, sieht den momentanen Gesundheitszustand als ein Folge von den verschiedensten Einwirkungen auf das Leben des Individuum und ist daher veränderbar, sobald die Umstände verändert werden.

 

Worauf basiert Funktionale Medizin?
  • Patientenzentrierte Pflege

Dazu gehören die 7 im Körper zusammenarbeitenden Funktionen, sowie Genetik, Familiengeschichte, auslösende Ergebnisse und Ereignisse, die Familiengeschichte und selbstverständlich der individuelle Lifestyle.

  • Integrative, Wissenschaft basierte Methodik

Patientenzentrierte Befragung

„Jede Beschwerde hat einen Ursprung und eine Auswirkung auf etwas anderes.“ Es ist wie Domino. 

Die Patientenzentrierte Pflege beginnt damit, dass die gesamte Geschichte des Patienten gehört wird. Der behandelnde Arzt/Therapeut beginnt mit einer langen Befragung, die alle körperlichen Systeme, inklusive der Genetik und Epigenetik berücksichtigt. Der Arzt fragt über Zeit vor seiner Geburt, die wie die Schwangerschaft war, ob er mit Kaiserschnitt oder natürlich zur Welt kam, gestillt wurde oder nicht. Die emotionale Ebene ist sehr wichtig, denn Einschneidende Erlebnisse wie die Scheidung der Eltern, oder ein Todesfall in der Familie können unter Umständen ein Auslöser für eine Beschwerde sein. Natürlich ist die Ernährung, mögliche Medikamente, die der Patient eingenommen hat oder noch immer nimmt, bestehende und vergangene Krankheiten, die Familiengeschichte, wo der Patient lebt und welcher Arbeit er nachgeht ebenfalls sehr wichtig.

Das Ziel ist, ein so genau wie nur mögliches Bild von dem Patienten zu erhalten. Aus dem Kontext der Probleme wird ein Behandlungsplan erstellt, der auf die individuellen Bedürfnisse des Menschen zugeschnitten ist. 

Der zweite Teil der Anamnese ist, dass der Arzt/ Therapeut die Geschichte des Patienten zurück erzählt, dadurch kann der Patient vielleicht einige Aha-Erlebnisse haben, aber er kann auch Korrekturen und Änderungen seiner Geschichte anbringen. 

 

Integrative, wissenschaftsbasierte Methodik

Beim Behandlungsplan werden die neuesten Erkenntnisse von Forschung und Medizin angewandt. Dabei wird das komplexe Geflecht der verschiedensten Interaktionen, die sich aus der Anamnese ergeben haben mit in Betracht gezogen. Man nennt diesen Ablauf einen „von innen nach außen“ Ansatz. Physiologische Unausgeglichenheiten, die später zu Krankheiten führen, können ausgeglichen werden, bevor sich Symptome abzeichnen. Die zentralen Faktoren bestehen aus Körper, Geist und Seele (innerlich) und die physische und soziale Umwelt (äußerlich). All diese Faktoren sind entscheiden für die optimale Funktion eines Individuums.

Während Behandlungsmethoden wie Ernährung, Darm und Mikroben Heilung, Meditation oder Atemübungen angewandt werden, können auch weitere Tests wie, Stuhltest, Bluttests, Gynäkologie, genetische Tests als auch jeder andere erforderliche Test, angefordert werden.

 

Andere Behandlungsmethoden
  • Therapeutische Ernährungsumstellungen (Diät)

  • Körperzentrierte Behandlung wie Akupunktur, Massage

  • Gesprächstherapie

  • Nahrungsergänzungsmitteln

  • Pflanzen-Arzneien

  • Entgiftungsprogrammen

  • Stressmanagementtechniken

 

Der Vorteil der Funktionale Medizin

Diese Art der Behandlung ist nicht nur ganzheitlich, der Patient bekommt das Beste beider Welten; von der herkömmlichen Schulmedizin als auch von der ganzheitlichen Medizin.

Wir leben in einer Zeit, in der komplexe Krankheiten, wie Krebs, Diabetes, Herzerkrankungen, ADHS, Autismus, Autoimmunkrankheiten und Geisteskrankheiten in einem erschreckenden Anstieg sind. Die Funktionale Medizin sucht einen Ansatz, der dem betreffenden Menschen ganzheitlich zu einem besseren und gesünderen Leben hilft ohne dabei die bestehende Krankheit mit mehr und mehr Medikamenten zu kontrollieren versucht.

In der herkömmlichen Medizin wurde die „Heilung des Patienten durch die Behandlung des Patienten“ ersetzt. Die Funktionale Medizin hat zum Ziel, den Fokus, von den Symptomen zurück zu dem Patienten zu bringen.

Ebenfalls sieht sie eine Krankheit und Diagnose nicht als etwas fixes sondern 

Der Patient fühlt einen Zustand / BeSCHWERde

Wenn du den Zustand veränderst

verändert sich dein Zustand

Sehr gerne stehe ich dir zur Verfügung, wenn auch Du eine positive Veränderung in deinem Leben erreichen willst.
 

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