ENDOMETRIOSE - EndoJoy

Endometriose ist eine chronische Erkrankung, bei welcher die Gebärmutterschleimhaut ausserhalb der Gebärmutterhöhle vorkommt, beziehungsweise auf Wanderschaft geht. Es gibt verschiedene Grade der Endometriose I-IV. Je tiefer der Grad desto harmloser, je nachdem können auch keine Schmerzen vorkommen. Schmerzen sind aber immer sehr subjektiv und kommen auf die Toleranzgrenze der Person darauf an.
Oftmals gibt es Endometriose-Herde welche im Beckenbodenbereich kleine Ableger bilden. Ebenfalls können sich normale Zysten und Schokoladenzysten (mit Blut gefüllte Zysten) bilden, welche sich in schweren Fällen zu bösartigen Tumoren umwandeln können. Die Gebärmutterschleimhaut kann unter Umständen auch Nasenbluten und Ablegern im Kopf verursachen.

Hormonell betrachtet hat Endometriose unter anderem mit einem Überschuss an Östrogen zu tun - einem der Wachstumshormone, welche die Gebärmutterschleimhaut vor allem in der Follikelphase aufbaut. Frauen mit Endometriose wird daher oft ein hormonelles Präparat zur Östrogenverminderung geraten, oft auch eine Pille um die Menstruation gänzlich zu unterdrücken, auch um die Schmerzen zu verhindern. Durch die Pille wird jedoch die Krankheit nicht behoben, sondern unterdrückt, was später bei Kinderwusch oder nach einer Operation zum Beispiel wieder zu einem Rückfall führen kann. Eine hormonelle Behandlung kann auch bei der Patientin eine Menopause zur Folge haben. Dies ist sehr ungeschickt für Frauen die noch Kinder möchten und kann einen frühe Osteoporose hervorrufen.

Ein Östrogenüberschuss heisst aber auch ein Ungleichgewicht oder vielleicht sogar eine Verminderung an Progesteron, seinem Gegenspieler. Was unbedingt mit zu beachten ist, sind die Xenoestrogene in unserem Alltag, welche immer wieder auf uns prallen. Sei es aus einer PET Flasche zu trinken, Plastikbehälter aufwärmen, Shampoo oder Weichspüler, Deo gebrauchen; überall in den "modernen" Verpackungen oder Produkten verbergen sich Xenoestrogene, welche die Rezeptoren der echten Östrogene blockiert oder überstimuliert. 

Genetisch betrachtet ist aus meiner Erfahrung heraus Endometriose meistens in Zusammenhang mit der Genmutation MTHFR A1298C und oder C677T, MAO-A und COMT in Verbindung zu bringen. Grund ist hier, dass der Methylierungszyklus durch die Mutation verlangsamt ist und ein Effekt davon ist, dass der Körper Hormone wie Östrogen nicht abbauen kann. Dies fördert dann die Ablagerung von Östrogenen und somit wächst das Endometrium zu stark an und bildet Zysten oder Herde. 

Komplementär behandelt heisst, dass ich in erster Linie die Patientin betrachte und behandle. Es geht immer um den Menschen. Ich nehme die ganze Anamnese (Befragung) von der Geburt, die Familiäre Geschichte, alle äusseren und inneren Einflüsse wie Ernährung, Soziales Netzwerk, Lebenseinstellung, Bewegung und Arbeit in Betracht. Danach wird anhand von Zunge und Puls eine Diagnose gestellt. Die Behandlung ist meistens mit Kräutern zum Einnehmen, vaginalen Einläufen und sehr stark mit der Ernährung um die 2. Entgiftungsphase der Leber zu aktivieren, genau wo der Abbau der Östrogene aktiviert werden muss. 

Die üblichen Symptome sind starke Schmerzen vor und während der Menstruation, sowie eine stärkere Blutung mit dunkleren Blutklumpen. Endometriose kann auch Nasenbluten oder Blutstuhl verursachen und kann Grund eines unerfüllten Kinderwunsch sein, weil die Gebärmutter voller Zysten ist und sich das Embryo nicht einnisten kann.

 

Die Diagnose der Endometriose kann von aussen, oder anhand der Symptome nicht hundert-prozentig diagnostiziert werden. Es gibt sehr eindeutige Bilder und Symptome die gute Ärzte zusammen mit einem rektalem und vaginalem Ultraschall diagnostizieren können.
Klarheit bringt meist eine Laparoskopie (Bauchspiegelung). Bei einer Laparoskopie kann der Arzt auch direkt eine Entfernung der Endometriose-Herde vornehmen. Diese Methode ist aber weder eine Heilung, noch eine Verlangsamung der Erkrankung und sehr oft gerade wegen dem "abkratzen" der Schleimhaut kommt es nach kurzer Zeit wieder zu einem Rückfall oder zu internen Verwachsungen, welche zu weiteren Schmerzen führen können. Oft wird den Frauen empfohlen schlussendlich die Gebärmutter zu entfernen (Hysterektomie), wenn kein Kinderwunsch besteht.

Die schulmedizinische Behandlung ist invasiv mit Bauchspiegelungen und operativer Entnahme der Herde und mit Hormonpräparaten, zudem werden Schmerzmedikamente verschrieben.
Wichtig zu wissen ist, dass die Endometriose in der Schulmedizin nicht behandelt werden kann. Es ist reine Symptombekämpfung und den Ärzten bleibt nichts anderes übrig als in einer Beobachtungshaltung zu sein.

Ursache und Genetik: Oftmals gibt es genetische Prädispositionen in der Familie, welche eine Endometriose auslösen können, jedoch kann es auch eine sekundäre Ursache haben wie Ernährung, Stress, Hormone, Operationen oder ähnliches. Die Ernährung hat einen sehr grossen Einfluss auf unser Da Sein. So ist heute Bekannt, dass Zucker, Weizen, Soja, Wein und Kuhmilch einen Einfluss auf das Wachstum der Endometriose haben. 
Stress ist ein Wort, das in aller Munde ist. Jeder spürt Stress anders, jedoch ist Stress mit Adrenalin, Noradrenalin und anderen Hormonen verbunden, die eine Art Wachstum hervorrufen. Selbst wenn jemand Stress nicht im Körper spürt, aber viel zu Tun hat, wenig schläft und unregelmässig isst etc., kann und wird es Auswirkungen auf den Körper haben. Daher ist ein gesunder Work-Life-Balance extrem wichtig.


Eine Behandlung mit Laser-Akupunktur, chinesischen Kräuterrezepturen und Einläufen können helfen einem erneuten Rückfall vorzubeugen und das Wachstum zu verlangsamen.
Endometriose lässt sich nach meiner Erfahrung sehr gut mit Ernährungsumstellung behandeln. 
Mit Akupunktur wird das Nerven- und Hormonsystem beruhigt, und somit wird über das Zentrale Nervensystem dem Hormonsystem ein Impuls gegeben in Ruhe zu sein. Sobald das parasympathische Nervensystem überhand hat, kann der Körper Östrogene und andere Hormone besser abbauen. 

Die Ernährung und das Microbiom (Darmkulturen) werden in die Behandlung unbedingt mit einbezogen. 


Mental ist es daher sehr wichtig ruhig zu werden, denn die "Festplatte" der Hormone befindet sich im Kopf, - der Hypophyse und Hypothalamus, im Darm im Microbiom und in der Leber in der Entgiftung, Zersetzung und Ausscheidung der Hormone. Alle 3 Systeme reagieren und haben einen Einfluss auf unsere Psyche und sind sehr anfällig für jegliche Art von Stress. Ich empfehle auch hier entweder regelmässig Meditieren, Yoga zu praktizieren oder in anderer Bewegung zu bleiben. Spaziergänge an der frischen Luft und Bauchatmung. Bei Patientinnen die zusätzlich viel Grübeln und starke Schmerzen haben empfehle ich Hypnosetherapie.  

EndoJoy3

3 Monate bei leichter Endometriose

Für leichte Endometriose mit wenig und kleinen Zysten. Du hast erst gerade von deiner Diagnose erfahren und möchtest natürlich behandeln. 

CHF 2250.-

EndoJoy6

6 Monate - die Übliche Behandlung bei Endometriose

Dies ist die bewährte Länge für eine nachhaltige Endometriose-Behandlung. Der Körper braucht Zeit zu heilen. Wir adressieren den Darm, das Hormonsystem, Nervensystem, die Gene aber vor allem dich und deine Ernährung. 

CHF 4197.-

EndoJoy3+

3 Monate + BewusstSeins Arbeit

Leichte Endometriose und Stimmungsschwankungen. Du spürst es gibt einen Zusammenhang und möchtest mit Coaching und natürlicher Behandlung wieder ins Gleichgewicht kommen. 

CHF 2625.-

EndoJoy8

8 Monate für schwere Endometriose & TIE

Du leidest an TIE (Tief-Infiltrierende Endometriose) die schwerste Form. Diese Behandlung ist aufwendiger und länger, denn auch da braucht der Körper Zeit sich zu heilen und anders zu funktionieren. 

CHF 5550.-

© 2018 by Praxis Edna Schur

Datenschutzerklärung

 

Privacy Policy

Edna Schur-Rubinstein

practice@ednaschur.com

Praxis Edna Schur

 

Schaffhauserstr. 367

Gebäude im Innenhof

8050 Zürich

Tel: 076 349 87 87

Email: practice@ednaschur.com

  • Instagram
  • twitter
  • b-facebook
  • LinkedIn Square